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Vor neunzig Jahren wurde die Grabkammer des Pharaos Tutanchamun geöffnet. In den folgenden Jahren starben mehrere Mitglieder der Expedition - seither ist vom "Fluch des Pharao" die Rede, der die Archäologen umgebracht haben soll. Doch in der Weltgeschichte gab es noch mehr unerklärliche Häufungen von Todesfällen.
Der Fluch des Pharao: Im November 1922 entdeckte der englische Archäologe Howard Carter die Grabkammer des Pharaos Tutanchamun - ein ägyptischer Schatz, der seit dem 14. Jahrhundert vor Christus unberührt war. Am 16. Februar 1923 wurde die Kammer dann geöffnet. Wenige Monate nach der Entdeckung kam eine beträchtliche Anzahl an Menschen auf mysteriöse Weise ums Leben. Alle standen in irgendeiner Weise mit dem Grab in Verbindung und erlagen schwerem Fieber oder Blutvergiftungen, wurden umgebracht oder begingen Selbstmord.
Schon bald kamen Gerüchte über den Fluch des Tutanchamun auf, der die Männer dahingerafft haben soll. Nach einer weiteren Theorie soll Okkultist Aleister Crowley noch weitere schlimme Todesfälle ersonnen und heraufbeschworen haben, um die Störung der Mumienruhe zu rächen. Ist es nun also ein seltsamer Fluch, oder einfach nur Pech? Das Grab und der Sarkophag wurden im Beisein von 58 Personen geöffnet - und die meisten von ihnen kamen unversehrt davon, so auch Carter selbst. Anfang des 20. Jahrhunderts musste man als Entdecker wohl einfach gewisse Risiken einkalkulieren.
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