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Fast 30 Jahre lang manifestierte sie den Kalten Krieg im Herzen Europas wie nichts anderes: die Berliner Mauer. Errichtet im Jahr 1961, trennte sie nicht nur den Osten und Westen Berlins – sie teilte ganz Deutschland und die gesamte Welt in zwei verfeindete Blöcke. Ihr Fall in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 markierte daher weit mehr, als nur den Beginn der deutschen Einheit.
Hätte man im Sommer 1989 Menschen in den beiden damals existierenden deutschen Staaten gefragt, wie lange die Berliner Mauer noch stehen wird – die Antworten wären sicherlich niederschmetternd gewesen. Zu sehr hatte man sich im geteilten Deutschland an den Status Quo gewöhnt, ganze Generationen von Deutschen kannten ihre Heimat gar nicht anders als zweigeteilt. Umso größer war die Überraschung, als „die Mauer“ – das Symbol der deutschen Teilung schlechthin – in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 fiel. Zunächst geschah dies symbolisch durch die Grenzöffnung seitens der DDR, in den darauffolgenden Tagen, Wochen und Monaten aber auch sehr real durch den Abbau des „Antifaschistischen Schutzwalls“, wie das Bauwerk in der DDR offiziell hieß.
Welt der Wunder wirft einen Blick zurück auf diese bewegten Tage im November 1989 und erzählt noch einmal die Geschichte eines Bauwerks nach, das weit mehr war als eine innerstädtische Grenze zweier Staaten; die Berliner Mauer war die Manifestation des Kalten Krieges im Herzen Europas.
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