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Wurde das Pentagon in Wirklichkeit von einer Cruise Missile getroffen?
Nicht nur in New York schlugen die Terroristen um Mohammed Atta zu, auch in der US-Hauptstadt Washington hinterließen sie ein Bild der Zerstörung. Um 9:37 Uhr traf American Airlines 77 die Westseite des Pentagons, Sitz des US-Verteidigungsministeriums. Das Flugzeug durchschlug drei Gebäudeteile und löste einen Großbrand aus. Skeptiker behaupten allerdings, dass der verursachte Schaden nicht dem durch einen Flugzeugeinschlag zu erwartenden entsprach - vor allem das Einschlagloch im Gebäude sei zu klein, es seien keine Spuren der Tragflächen vorhanden. Verschwörungstheoretiker gehen daher davon aus, dass die Schäden in Wirklichkeit durch einen Marschflugkörper vom Typ Cruise Missile verursacht wurden, was eine Verstrickung der US-Regierung in die Anschläge unterstellt.
Es gibt aber handfeste Argumente, die gegen die Cruise-Missile-Theorie sprechen: Zunächst wurden die Überreste der Besatzung und der Passagiere von American Airlines Flug 77 an der Einschlagstelle identifiziert. Auch gibt es Augenzeugen, die den Einschlag eines großen Flugzeuges in den Sitz des US-Verteidigungsministeriums bestätigen. Und nicht zuletzt widersprechen Physiker der These, dass das Loch im Pentagon die Umrisse eines Flugzeugs haben müsse - stattdessen müssten sich die Flugzeugtrümmer nach dem Einschlag ins Gebäude eher wie eine Flüssigkeit verteilt haben. Zudem wurden die Tragflächen des Passagierflugzeugs vermutlich durch die tragenden Säulen des Pentagon abgerissen, wodurch die Einschlagstelle die Form des Flugzeugrumpfes angenommen hat.
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