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Knapp südlich des Äquators, zwischen dem salzigen Eyasisee in Tansania und dem Großen Afrikanischen Grabenbruch, leben die Hadza. Das kleine indigene Volk zählt nur etwa 1.300 Angehörige, einige der letzten Jäger und Sammler Afrikas.
Die Heimat der Hadza grenzt im Schatten des mächtigen Ngorongoro-Kraters an die weitläufige Serengeti. Nicht weit entfernt findet sich die Olduvai-Schlucht, einer der weltweit wichtigsten Fundorte pleistozäner Fossilien. Dort soll auch Homo habilis, eines der ersten Mitglieder der Gattung Homo, vor 1,9 Millionen Jahren gelebt haben.
Wahrscheinlich bewohnten die Vorfahren der Hadza schon vor Jahrtausenden die Region rund um Yaeda Chini. Genetisch tragen die Hadza – genau wie die Buschleute im südlichen Afrika – eine der “ältesten” Abstammungslinien der Menschheit in sich.
Sie sprechen eine Klicksprache, die mit keiner zweiten Sprache der Welt verwandt ist.
Doch in den letzten 50 Jahren haben die Hadza fast 90 % ihres angestammten Landes verloren.
Diese Bildstrecke wurde von Survival International (www.survivalinternational.de) zur Verfügung gestellt.
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