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3 Dezember 2012 | Von Claas Gieselmann

Fünf Grad plus: Drastische Erderwärmung erwartet

Bereits in der vorigen Woche warnten UN und Weltbank vor den Konsequenzen, die eine Erderwärmung um mehr als zwei Grad mit sich bringen würde. Ein internationales Forscherteam legt jetzt noch einen drauf: Wenn wir beim Klimawandel so weitermachen wie bisher, dann droht uns ein Temperaturanstieg von rund fünf Grad bis zum Ende des Jahrhunderts – mit dramatischen Folgen für den gesamten Globus.


Wachsende Erderwärmung (© Bild: ddp images)
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  • Wachsende Erderwärmung (© Bild: ddp images)
  • Wachsende Erderwärmung: UN und Weltbank warnen vor drastischen Folgen (© Bild: ddp images)
  • Folgen des Hurrikans Sandy in den USA (© Bild: Getty Images)
  • Überschwemmungsopfer in Pakistan (© Bild: Akhtar Soomro, Newscom, Reuters)
  • Eisschmelze in Grönland (© Bild: Getty Images)
  • Hochwasser in Venedig (© Bild: Getty Images)
  • Ausgetrocknetes Flussbett (© Bild: ddp images, dapd, Mustafa Quraishi)
  • Vertrocknete Ernte in den USA (© Bild: dapd, Nati Harnik)
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Problem Erderwärmung: Erneut warnt eine Studie vor den Folgen steigender Temperaturen auf unserem Planeten.

„Wenn wir so weitermachen wie bisher, werden es fünf Grad werden“. Das Fazit des norwegischen Forschers Glen Peters zu der von ihm mitveröffentlichten  Klimawandel-Studie gegenüber dem Nachrichtenportal Spiegel Online ist ernüchternd. Angesichts des offiziellen Ziels einer Erderwärmung von maximal zwei Grad bis zum Ende des Jahrhunderts sieht Optimismus sicherlich anders aus; es gibt aber allem Anschein nach auch keinen Grund dafür. Denn die Folgen eines solchen Temperaturanstiegs während verheerend: Abschmelzende Gletscher und Polkappen, ein deutlich ansteigender Meeresspiegel, Dürrekatastrophen – und in der Konsequenz weltweit zunehmende Migrationsströme. All das droht zwar auch bei einem Temperaturanstieg von „nur“ zwei Grad, doch bei einer Erwärmung um fünf Grad wären die Effekte deutlich stärker ausgeprägt.

CO2-Ausstoß nimmt weiter zu

Ausstoß von Klimagasen nimmt weiter zu (© Bild: Jason Lee, Newscom, Reuters)

Die internationale Studie, die gerade im Fachmagazin Nature Climate Change veröffentlicht wurde, zeigt sehr deutlich den Unterschied zwischen vereinbarten Klimazielen und tatsächlichen Anstrengungen zum Klimaschutz. So ist der globale Ausstoß von CO2 zwischen 1990 und 2011 um 54 Prozent gestiegen, im Durchschnitt waren es 3,1 Prozent pro Jahr. 2012 nahmen die Emissionen zwar nur um 2,6 Prozent zu, das ist aber primär auf die Wirtschaftskrise zurückzuführen. Den größten Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß haben nach China (28 Prozent) und den USA (16 Prozent) vor allem die EU (11 Prozent) und Indien (7 Prozent).  Zwar gingen die Emissionen in Europa im Vorjahr um 1,8 Prozent und in den USA sogar um 2,8 Prozent zurück – doch dafür hat China seinen Ausstoß im gleichen Zeitraum um fast zehn Prozent erhöht.  

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