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Im Juni 1981 geisterte ein rätselhaftes Virus durch die amerikanischen Medien: Junge Männer starben innerhalb kürzester Zeit, ihr Immunsystem wurde vollständig lahmgelegt. Heute wissen wir, was HIV ist, wie es sich überträgt und wie man sich davor schützen kann. Nur eines konnten auch über 30 Jahre Forschung immer noch nicht bringen: die Heilung
Am Welt-AIDS-Tag wird seit dem Jahr 1988 jährlich am 1. Dezember weltweit an die schwere Immunschwächekrankheit erinnert, die durch das HI-Virus ausgelöst wird. Und das scheint auch heute, mehr als 30 Jahre nach der ersten offiziellen Erwähnung der damals noch namenlosen Erkrankung, dringend nötig: Entgegen aller Hoffnungen der letzten Jahrzehnte ist AIDS nämlich nach wie vor nicht besiegt - im Gegenteil, gerade bei uns in MIttel- und Westeuropa steigt die Zahl der mit HIV infizierten Menschen seit beinahe zehn Jahren wieder kontinuierlich an. Der Grund ist eigentlich ein positiver: Die Medikamente zur Behandlung von HIV-Infektionen werden immer besser und die Überlebensraten steigen. Gleichzeitig zeigt die Zunahme der Infizierten auch, dass die Angst vor der Krankheit gesunken ist: Galt eine HIV-Infektion früher als Todesurteil, kann ein Erkankter bei angemessener Behandlung heute durchaus das Rentenalter erreichen. Doch bis dahin war es ein langer Weg ...
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