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Mythos Geisterstädte - Wenn Orte aussterben
Einst waren sie lebendige Orte, heute pfeift nur noch der Wind durch die Ruinen: Geisterstädte üben eine merkwürdige Faszination aus. Manche erwecken den Eindruck, als wären sie gerade erst verlassen worden. Doch warum sterben manche Dörfer und Städte plötzlich aus?
Bild: Creative Commons, Harald SüpflerZeige Thumbnails
Der Ort Kolmanskuppe in Namibia wurde - wie der Name bereits verrät - Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts von Deutschen gegründet. Hier, mitten in der Wüste vom damaligen "Deutsch-Südwestafrika", waren Eisenbahnbauer auf Diamanten gestoßen. So gründeten sie eine kleine Siedlung, die innerhalb kürzester Zeit zu großem Reichtum gelangte. Lange war sie allerdings nicht von Bestand, denn nach kaum mehr als zwanzig Jahren waren die Diamantenfelder abgegrast. Die Bewohner von Kolmanskuppe zogen weiter - und ließen ihre aufwändig in der Wüste errichteten Häuser inklusive Möbel zurück.
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