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Marmelade lieber kalt genießen: Carrageen
Früchte in Marmeladen enthalten viel Flüssigkeit. Damit der Brotaufstrich trotzdem eine gewissen Festigkeit erhält, wird ihm in industrieller Herstellung häufig Carrageen beigemischt. Der Stoff wird aus Rotalgen gewonnen und normalerweise vom Körper wieder ausgeschieden.
Gefährlich wird es nur, wenn Carrageen stark erhitzt wird. Dann verwandelt sich „E 407" zu sogenanntem degradiertem Carrageen - und das steht im Verdacht, Geschwüre und Allergien auszulösen. In dieser Form findet man den Zusatzstoff beispielsweise auf Keksen mit Marmeladenklecks in der Mitte. Außerdem wird es auch in Pudding, Eis und Ketchup eingesetzt. Der Wissenschaftliche Lebensmittelausschuss der Europäischen Kommission empfiehlt, Säuglinge vorsichtshalber nicht mit diesen Lebensmitteln zu füttern.
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