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Zucker
Dass Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln nicht unbedingt gesund sind, wissen wir. Doch die Gefahr, die tatsächlich von Würzmittel, Vitaminanreicherungen und Farbstoffen ausgeht, ist weit größer, als manch einer glaubt. Die Produkte greifen in unseren Hirnstoffwechsel ein, schädigen unser Denkvermögen und können im schlimmsten Fall Alzheimer und Krebs auslösen. Doch es sind nicht unbedingt immer künstliche Stoffe, die negative Konsequenzen für Körper und Geist mit sich bringen - sogar natürliche Zutaten wie Zucker können Schäden verursachen, wie eine US-Studie feststellte.
Zu viel Zucker über einen langen Zeitraum schadet den Gehirnzellen. Vor allem das klare Denken und das Erinnerungsvermögen werden durch den hohen Konsum des Süßungsmittels beeinträchtigt. Besonders in Phasen, in denen wir uns etwas merken beziehungsweise lernen müssen, ist „Süßes" unvorteilhaft. Das haben Forscher der Universität Los Angeles anhand eines Versuches mit Ratten herausgefunden. Dabei erhielt die eine Gruppe von Ratten über sechs Wochen lang fruchtzuckerhaltige Lösung anstatt Wasser; die andere Gruppe bekam Omega-3-Säure. Das Ergebnis: Die Ratten, die sich von Zucker ernährten, brauchten mehr Zeit, um ein Labyrinth zu durchqueren und konnten sich zudem schlechter den Weg merken.
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