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Sie entstehen scheinbar urplötzlich und können gewaltige Zerstörungen verursachen: Tornados gehören zu den gefährlichsten Naturereignissen überhaupt. Was viele Menschen nicht wissen: Auch hier in Deutschland richten die Wirbelstürme immer wieder schwere Verwüstungen an – und könnten durch den Klimawandel in Zukunft sogar noch zerstörerischer werden.
Beim Stichwort „Tornado" denken viele Menschen an die aus den USA bekannten Bilder: Gewaltige, trichterförmige Wolken rasen über endlose Weiten, wie sie im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten zum Landschaftsbild gehören. Zwar werden auch Städte von den Wirbelstürmen heimgesucht, aber die dünne Besiedlung der Region verhindert oft Schlimmeres. Im dicht bewohnten Deutschland sieht das allerdings anders aus - denn auch hier gibt es Tornados. Glücklicherweise fallen sie aber meist weniger stark aus als jene, die in den USA teilweise ganze Landstriche verwüsten.
Doch zum Aufatmen gibt es keinen Grund, ganz im Gegenteil: Einige Meteorologen warnen schon jetzt davor, dass wir in Zukunft auch in der Bundesrepublik mit stärkeren Tornados rechnen müssen. Grund ist der Klimawandel. Dieser führt zu extremeren Wetterlagen und kann somit auch die vermehrte Bildung von so genannten „Superzellen" in unseren Breitengraden begünstigen. Das sind Gewitterwolken, aus denen die gefürchteten Killerstürme entstehen können.
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