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Pilze: Sammeln, essen, überleben

Bild: Imago
Goldene, noch sanft wärmende Herbstsonne und würzig-aromatische Waldluft: Das sind die perfekten Rahmenbedingungen für einen Ausflug zum Pilze sammeln. Ende September, Anfang Oktober ist die beste Zeit dafür - die höhere Luft- und Bodenfeuchtigkeit lässt die Hüte sprießen. Um nach erfolgreicher Sammeltour aber nicht unverhofft von einer Pilzvergiftung dahingerafft zu werden, braucht es ein gewisses Know-how.
Giftig oder nicht?
Eine alte Volksweisheit lautet: Man kann alle Pilze essen, manche allerdings nur einmal. Makaber, aber wahr. Über hundert giftige oder zumindest giftverdächtige Pilzarten wachsen in unseren Wäldern. Wer seine selbst gesammelten Pilze später zubereiten und essen will, muss ganz genau wissen, was in seinem Korb landet. Ein gutes Bestimmungsbuch gehört deshalb zur Grundausstattung eines jeden Pilzsammlers. Doch auch die Fachliteratur kann sich manchmal irren. Wenn Sie also selbst kein Pilzexperte sind und auch keinen Fachmann im Bekanntenkreis haben, sollten Sie Ihre Ausbeute nach dem Sammeln unbedingt von einer Pilzberatungsstelle prüfen lassen. Nähere Informationen hierzu gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Mykologie.

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Tückische Vergiftungen
Pilzvergiftungen verlaufen schleichend: Die Beschwerden treten erst später auf, frühestens sechs bis acht Stunden nach dem Verzehr. Wenn erste Alarmzeichen wie Erbrechen und schwerer Durchfall auftreten, kann es unter Umständen schon zu spät sein. Hier hilft nur noch der direkte Weg ins Krankenhaus. Idealerweise sollte eine Probe des Essens mitgebracht werden, um das Gift des Pilzes zu erkennen.
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