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Tierhandel in der Ukraine: Bärenbaby brutal von Mutter getrennt
Die Tierschutzstiftung "Vier Pfoten" zeigt in einem gerade veröffentlichten Video schockierende Bilder von illegalen Bärenhandel in der Ukraine. Ein Tierhändler kauft das Bärenjunge "Nastia" im Zoo der Stadt Lutsk, um es als Fotomodell für Touristen weiterzuverkaufen. Im Video ist der Stress des Bärenkindes und seiner Mutter, die hilflos zusehen muss, deutlich zu sehen. Auch das Bärenbaby scheint an der Reaktion der Mutter zu merken, dass die Situation alles andere als normal ist, und versucht, sich gegen die Entführer zu wehren - vergeblich.

Bild: Vier Pfoten
Dr. Amir Khalil, Projektleiter von Vier Pfoten und Veterinärmediziner kommentiert das Bildmaterial: "Es sind die schockierendsten Bilder, die ich in meiner langen Laufbahn als Tierschützer erlebt habe. Nicht nur die außergewöhnliche Brutalität, die angewandt wurde, zeigt von Unmenschlichkeit. Ein Bärenbaby bleibt in der Wildnis normalerweise etwa zwei Jahre bei der Mutter - wird es ihr frühzeitig entrissen, hat das für das Baby Traumata und eine fehlende Sozialisierung zur Folge".
Vier Pfoten gelang es, in Zusammenarbeit mit den ukrainischen Behörden in den vergangenen Monaten bereits vier Bären aus widrigsten Bedingungen zu befreien. Ob die Tierschützer es im Fall von Nastia ein weiteres Mal schaffen, bleibt abzuwarten.
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