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Beam me Up, Scotty: Chinesen teleportieren Photonen 100 Kilometer weit
Forscher der Universtity of Technology and Sciene of China in Shanghai könnten bald den Traum vom „Beamen" wahr machen: Bereits zum zweiten Mal ist es ihnen gelungen, Photonen - also Lichtteilchen - zu teleportieren. Diesmal konnten sie die überbrückte Strecke von 16 auf rund 97 Kilometer vergrößern. Damit haben sie ihren eigenen Rekord von vor zwei Jahren gebrochen.

Bild: Imago
Erstmals gelang es 1997 Forschern der Innsbrucker Universität, Teilchen zu teleportieren, also von A nach B zu transportieren, ohne sie dabei durch den Raum zu bewegen. Allerdings kam es bei dem österreichischen Versuch zu einem entscheidenden Problem: Die Teilchen veränderten sich während des Transports. Seitdem versuchen Forscherteams rund um den Globus die Technik des Beamens zu optimieren. Die chinesischen Wissenschaftler haben nun mit einem Laserstrahl ein sogenanntes Quantenbit verschickt - und zwar ganz ohne Fehler.
Ganz so weit wie in der US-Fernsehserie „Raumschiff Enterprise" sind wir aber noch nicht: Die Technik der Teleportation steckt noch in den Kinderschuhen und ist für den Transport von Gegenständen oder Menschen nicht geeignet. Lediglich Informationen können damit übertragen und auch verschlüsselt werden - und so könnte die Technologie möglicherweise als sicherer Weg zur Datenübertragung für Satellitensysteme dienen. Allerdings ist die verfügbare Bandbreite derzeit noch extrem niedrig. Doch die Zukunft lässt hoffen: Innerhalb von drei Jahren ist es gelungen, die Teleportations-Distanz um das 100fache zu vergrößern.
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