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Wie sicher sind Atomkraftwerke weltweit?
Seitdem im japanischen Atomkraftwerk von Fukushima mehrere Kernreaktoren explodierten, diskutieren die Menschen in den USA wieder über Atomenergie: Im Zentrum der Diskussion stehen zwei Kernkraftwerke an der kalifornischen Küste. Dort befinden sich die beiden Atomreaktoren der Diablo-Canyon- und die der Anlage von San Onofre am südlichsten Küstenabschnitt Kaliforniens. Die beiden Millionen-Metropolen Los Angeles und San Francisco wären direkt gefährdet, verläuft doch hier die Grenze zwischen der Nordamerikanischen und der Pazifischen Platte. Entlang von Plattengrenzen kann es immer wieder zu heftigen Erdbeben kommen, da gerade hier die Erde aufreißt, sich hier eine tektonische Platte unter eine andere schiebt.
Mit 104 Meilern verfügen die USA über das größte Kernreaktoren-Arsenal der Welt. Etwa ein Fünftel des gesamten Stromverbrauchs der Wirtschaftsmacht stammt aus den insgesamt 65 Kernkraftwerken. Alle diese Anlagen wurden Anfang der 1980er Jahre in Betrieb genommen. Zwar wurde nach dem Unfall im Atomkraftwerk "Three Mile Island" im US-Bundesstaat Pennsylvania 1979 kein Neubau mehr begonnen. Aber Atomfreund US-Präsident Barack Obama zählt die Atomkraft zu den saubersten Energien und will sie - ungeachtet der nuklearen Katastrophe in Japan - weiter ausbauen.
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