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Flugreise ohne Wiederkehr: Auf der Suche nach Amelia Earhart
Genau 75 Jahre nach dem Verschwinden der US-Flugpionierin Amelia Earhart über dem Pazifik will ein Forscherteam nach Hinweisen auf ihren Verbleib suchen. Mit einem speziellen Forschungsschiff wollen Wissenschaftler der Internationalen Gruppe zum Auffinden historischer Flugzeuge (TIGHAR) von Hawaii aus ablegen, um herauszufinden, ob Earhart den mutmaßlichen Absturz ihrer Maschine überlebte.

Bild: Staff, AFP
Earhart, die 1928 als erste Frau den Atlantischen Ozean in einem Flugzeug überquerte, war am 2. Juli 1937 zusammen mit dem Navigator Fred Noonan mit einer zweimotorigen Lockheed Electra von der Insel Neuguinea gestartet, um nach Kalifornien zu fliegen. Die TIGHAR-Experten gehen der Theorie nach, dass Earhart auf der damals unbewohnten Insel Gardner Island gelandet ist, weil ihr der Sprit ausging. Auf der heute als Nikumaroro bekannten Insel im Pazifik wurden später Gegenstände gefunden, die aus den USA aus den 30er Jahren stammten sowie ein Lagerplatz. Experten vermuten deshalb, dass Earhart noch eine Zeitlang auf der Insel überlebt haben könnte.
Der damalige US-Präsident Franklin Roosevelt hatte zahlreiche Trupps auf die Suche nach der Pilotin geschickt - weder Wrack noch Besatzung konnten jedoch gefunden werden. Earhart und Noonan galten fortan als verschollen. Die TIGHAR-Experten wollen auf ihrer Mission unter anderem an einem Riff nach dem Wrack suchen.
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