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Gottesteilchen entdeckt? Forscher am CERN sind vorm Durchbruch
Es ist die vielleicht größte Frage der Menschheit: Woher kommen wir, woraus ist das Universum entstanden? Schon seit jeher haben Forscher nach schlüssigen Antworten gesucht. Nach fast fünfzig Jahren könnte den Wissenschaftlern am CERN endlich der Sensationsfund gelungen sein: das Gottesteilchen. Die Suche, die ihnen unzählige schlaflose Nächte eingebracht hatte, wäre somit endlich erfolgreich beendet. Noch müssen sie weitere Daten sammeln, dennoch sind sich die Kernforscher relativ sicher, dass sie das Higgs-Boson - auch Gottesteilchen genannt - gefunden haben.

Bild: AFP, Fabrice Coffrini
In über hundert Metern Tiefe lassen die Wissenschaftler in ihrem 27 Kilometer langen Teilchenbeschleuniger Protonen kollidieren - mit einer Geschwindigkeit, die fast so schnell wie das Licht ist. Wenn sich der Fund als Tatsache erweist, könnten die Wissenschaftler damit erklären, wie zu Beginn des Universums Materie entstand.
Forschungsministerin Annette Schavan zeigte sich nicht ganz so zögerlich und gratulierte den Forschern schon einmal: "Die Suche nach dem Higgs-Teilchen hat nun fast fünfzig Jahre gedauert, aber nun könnte die Entdeckung gelungen sein. Die Ausdauer und Neugier der Wissenschaftler wurde belohnt."
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