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Bundeswehr extrem: Einzelkämpferlehrgang
Anders als der Name vielleicht vermuten lässt, sollen die Soldaten nicht zu „Rambos“, sondern zu taktisch klugen Führungskräften ausgebildet werden. Im späteren Einsatz müssen sie ihre Männer sicher durch brenzlige Lagen führen können. Dazu gehören das Abseilen aus großer Höhe, Eilmärsche mit dreißig Kilogramm schweren Rucksäcken auf dem Rücken, sowie das Verteidigen im Falle eines Überraschungsangriffs.

Bild: Welt der Wunder
Der gesamte Lehrgang ist auf ein konkretes Szenario ausgerichtet: Eine kleine Gruppe Soldaten wird im Einsatz zum Beispiel einer Minenexplosion ausgesetzt, von feindlichen Truppen angegriffen oder durch einen ähnlich gelagerten Vorfall von den eigenen Truppen getrennt. In solch einem Fall müssen sich die Soldaten auf sich alleine gestellt durchkämpfen.
Dafür müssen sie einige Dinge beherrschen – zum Beispiel den Nahkampf. Die Männer lernen im Einzelkämpferlehrgang sämtliche Nahkampftechniken, um sich gegen diverse Waffen zu verteidigen und den Gegner in Sekundenschnelle zu entwaffnen.
Eine weitere Anforderung ist das Überwinden von Hindernissen wie Flüsse oder Schluchten. Das trainieren die Soldaten im Seilgarten. Hier muss jeder Handgriff perfekt sitzen, denn das ist die spätere Lebensversicherung.
Nach vier harten, entbehrungsreichen Wochen zeigt sich dann, wer das Zeug zum Elitesoldaten hat – und wer nicht.
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