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Welt der Wunder steuert die Masse: Wir starten einen Flashmob
Der erste „Flashmob" fand 2003 in New York City statt - seither breitet sich die Bewegung wie ein Virus aus. Immer mehr, teilweise sehr aufwendige Aktionen werden organisiert; die ganze Welt scheint infiziert zu sein. Möglich wird diese Art von Events mit Hilfe von Kommunikation und Organisation durch das Internet: Binnen Sekunden ist der Flashmob-Aufruf via Email und SMS weltweit sichtbar. Dabei werden die Aktion, der Ort und die Uhrzeit bekannt gegeben.

Bild: Imago
Der Ablauf der Veranstaltungen ist immer gleich: Menschen, die sich nie zuvor gesehen haben, treffen sich und führen gemeinsam eine Aktion aus. Im Anschluss gehen sie wieder getrennter Wege. Flashmobs bieten Individuen so die Möglichkeit, aus ihren gesellschaftlichen Zwängen auszubrechen und für eine begrenzte Zeit in die Macht der Masse einzutauchen.
Dabei lassen die Veranstalter ihrer Kreativität freien Lauf. Von Kissenschlachten und Musikauftritten bis hin zu eingefrorenen Bewegungen und aufwendig einstudierten Choreografien als Hommage an Michael Jackson ist alles dabei. Im Laufe der Jahre hat sich der Urgedanke der reinen Spaßveranstaltung allerdings verändert - mittlerweile gibt es immer mehr wirtschaftlich und politisch motivierte Aktionen. Man spricht in solchen Fällen von „Smartmobs".
Wirtschaftspsychologen sehen Flash- und Smartmobs nicht nur als kurzweiligen Trend. Sie gehen davon aus, dass es in Zukunft vermehrt Aktionen dieser Art geben wird, weil die technologische Entwicklung immer bessere und schnellere Möglichkeiten der Organisation bietet.
Den kompletten Beitrag sehen Sie am Sonntag, 17.6., ab 18 Uhr bei Welt der Wunder auf RTL 2.
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