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Die Erde steht permanent unter Beschuss: Fast im Minutentakt kollidieren Meteoriten und andere kosmische Geschosse mit unserer Atmosphäre - der Einschlag in Russland vom Februar 2013 verdeutlicht die Gefahr aus dem All. Am 9. und 10. März flogen nun gleich drei Asteroiden knapp an unserem Heimatplaneten vorbei. Entdeckt worden waren sie erst wenige Tage zuvor.
Der Meteoriteneinschlag in Russland, der das Land am 15. Februar 2013 völlig unvorbereitet traf, verdeutlicht eine der größten Gefahren, die solche kosmischen Geschosse mit sich bringen: den Überraschungseffekt. Auch der Asteroid „2013 ET“, der die Erde am 9. März in verhältnismäßig geringer Distanz passierte, war erst wenige Tage zuvor entdeckt worden – ebenso wie „2013 EC 20“ und „2013 EN 20“, die uns am vergangenen Wochenende auch nur knapp verfehlten. Es wird immer deutlicher, dass wir weitaus weniger der für uns gefährlichen Geschosse aus dem All kennen, als wir bisher gedacht haben. Die NASA geht mittlerweile davon aus, dass rund 90 Prozent aller Astroiden in Erdnähe mit weniger als einem Kilometer Durchmesser bisher noch nicht entdeckt wurden.
Mehr zu Thema: Bedrohung aus dem All (Video)
Auch das Asteroiden-Trio vom 9. und 10. März 2013 zählt zu dieser Gruppe. Doch während 2013 EC 20 und 2013 EN 20 sich in einer Größenordnung ähnlich des über Russland explodierten Meteoriten bewegen – sie sind zwischen zehn und 20 Meter groß -, hätte 2013 ET das Potenzial zum Auslöschen einer Großstadt gehabt: Mit 145 Metern ist er rund zehn Mal so groß wie der im Februar 2013 über Tscheljabinsk explodierte Brocken aus dem All.
Mehr zu anderen - mehr oder weniger gefährlichen - Geschossen aus dem All erfahren Sie auf den kommenden Seiten...
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