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Die Erde steht permanent unter kosmischem Beschuss - der Einschlag in Russland vom Februar 2013, bei dem ein wenige Meter großer Meteorit die Stadt Tscheljabinsk traf, verdeutlicht die Gefahr aus dem All. Doch was tun, wenn ein mehrere Kilometer großer Asteroid auf Kollisionskurs mit unserem Heimatplaneten ist? Kurzfristig gäbe es wohl nur eine Lösung: Den Einsatz von Atomwaffen.
Der Vorschlag klingt verlockend einfach - und wurde gerade auf der "International Space Development Conference" in Kalifornien als einzige kurzfristig verfügbare Option zur Asteroidenabwehr präsentiert: Wird ein Asteroid auf Kollisionskurs mit der Erde entdeckt, feuern wir einfach eine oder mehrere Atomsprengköpfe auf ihn ab. Die Explosion dürfte stark genug sein, um ihn aus seiner Bahn zu werfen oder weitgehend zu zerstören. Knackpunkt ist dabei aber die Entfernung zur Erde: Ist der kosmische Gigant noch Monate von unserem Heimatplaneten entfernt, kann eine Atomexplosion im richtigen Abstand dafür sorgen, dass der Asteroid seinen Kurs verändert und die Erde so verfehlt. Hat der Gesteinsbrocken aber eine Distanz von nur noch wenigen Tagen oder Wochen, dann müsste die Bombe direkt auf seiner Oberfläche gezündet werden...
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