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Mythos oder Menschenaffe?
Es klingt ziemlich unglaublich, was das US-Labor DNA Diagnostics da in einer Pressemitteilung behauptet: Man habe das Erbgut von Bigfoot sequenziert und herausgefunden, dass dieser vom modernen Menschen abstammt. Würde das so stimmen, hätte man einen mehr als 150 Jahre alten Mythos aufgeklärt. Der menschenähnliche Großaffe, der durch Nordamerikas Wälder streift, wäre demnach also kein Hirngespinst von Campern und Jägern – sondern real. Bisher gab es lediglich unscharfe Fotos und Filmaufnahmen des auch Sasquash genannten Wesens, die etwa so glaubwürdig waren wie Bilder und Augenzeugenberichte von vermeintlichen UFOs. In der Folge wurden Veröffentlichungen zu dem Thema auch dementsprechend im Reich der Märchen und Sagen verortet und vermeintliche Augenzeugen als Spinner abgetan. Das soll sich nun ändern, wenn es nach Dr. Melba Ketchum geht, die die Untersuchung der angeblichen Bigfoot-Gewebeproben leitete.
Doch solange DNA Diagnostics seine Ergebnisse nicht von anderen Wissenschaftlern überprüfen lässt und die verwendeten, vermeintlichen Sasquash-Gewebeproben freigibt, dürfte auch das texanische Labor künftig große Probleme damit haben, in der wissenschaftlichen Gemeinschaft noch ernstgenommen zu werden.
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